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	<title>Rolf Winterscheidt</title>
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	<description>Was es so im Leben eines Winterscheidts gibt...</description>
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		<title>Eine Fahrt im Panamera turbo</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 12:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist jetzt schon einige Wochen her, aber ich möchte es doch mal bloggen. Recht zufällig hatte ich die Gelegenheit, mal eine, nein eigentlich waren  es mehrere, Fahrten in dem hier links gezeigten Porsche Panamera turbo mit rund 500 PS zu machen. Er sieht schon von außen ziemlich wuchtig aus, dagegen ist ein Porsche 997 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_75" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/panamera.jpg"><img class="size-medium wp-image-75" title="Panamera turbo" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/panamera-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Panamera turbo</p></div>
<p>Es ist jetzt schon einige Wochen her, aber ich möchte es doch mal bloggen. Recht zufällig hatte ich die Gelegenheit, mal eine, nein eigentlich waren  es mehrere, Fahrten in dem hier links gezeigten Porsche Panamera turbo mit rund 500 PS zu machen. Er sieht schon von außen ziemlich wuchtig aus, dagegen ist ein Porsche 997 oder gar Cayman eher ein Kleinwagen. Aber klar, mit 4 Türen muss er auch irgendwie insgesamt größer sein, sonst sähe er nicht mehr wie ein Sportwagen, sondern wie eine Familienkutsche aus. Letzteres ist er sicher nicht.</p>
<p>Bei 500 PS denkt man schon daran, dass der Wagen beim sanften, aber bestimmten Drücken auf&#8217;s Gaspedal mehr oder weniger unkontrolliert nach vorne schießt. Dabei wird man jedoch etwas enttäuscht. Der Panamera &#8220;weiß&#8221; schon, was Sache ist und verhält sich bei gemäßigten Geschwindigkeiten, d.h. in der Stadt, eher wie ein Golf. Sanfte Beschleunigungen sind so sehr wohldosiert möglich.</p>
<p>Völlig konträr dazu sieht jedoch das Innere des Geschosses aus: Ich wünschte, solch eine Einrichtung würde ich auch auf dem Pilotensitz eines Flugzeugs wiederfinden. Der Panamera setzt hier Maßstäbe, wohl auch mit dem Preis, der bei rund 140.000 Euro keine Kleinwagengeldbörse anlockt. Die Mittelarmlehne, sofern man sie noch so nennen darf, ist eher eine hohe Trennwand zum Beifahrer, vollgespickt mit Knöpfen, an denen sinngemäß etwas wie Sportmodus, Supersportmodus und Extremsportmodus zu lesen ist. Die Einstellung abseits des Modus &#8220;Standard&#8221;, was sich in etwa liest wie &#8220;Langweilig&#8221;, hat mir aber bereits gereicht. Sobald diese Rakete auf 4 Rädern ein wenig Fahrt aufgenommen hat und annimmt, sie wäre nun auf der Autobahn (in meinem Fall eine lange, gerade Landstraße) geht es ab wie ein Zäpfchen auf Rizinus-Kur. Der Druck im Rücken, verteilt durch die wirklich angenehmen und gefühlt 100-fach verstellbaren Sitze, ist schon deutlich größer als mit einem Airbus. Nun denn, er muss ja auch nur 4 Personen befördern, wobei es wohl meist bei einer bis zwei Personen bleiben wird.</p>
<p>Auch wenn ich eigentlich kein Freund von 4-Türern bin (ich mag einfach Coupés), das wäre schon das Auto meiner Wahl, wenn der Geldbeutel einfach mehr von dem nötigen Innendruck hätte. Zu einem Preis, das mehr als einer guten Anzahlung für ein Haus entspricht, ist die Fahrt in dem Wagen eine schöne Erfahrung gewesen, mehr wird daraus aber nicht.</p>
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		<title>Mein erster eigener Flug in einer Cessna 152</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist sogar schon einige Monate her, gefühlt so im Agust 2009, wo ich meinen ersten Flug mit einer Cessna 152 gemacht habe. Damit meine ich, dass ich zum ersten Mal selbst ein Flugzeug gesteuert habe &#8211; vom Start bis zur Landung. Nun, ich denke, mein Fluglehrer hat hier und da sicher mal nachgeholfen, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/CIMG1497.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-68" title="Cessna152" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/CIMG1497-300x225.jpg" alt="Nach dem ersten eigenen Flug" width="300" height="225" /></a>Es ist sogar schon einige Monate her, gefühlt so im Agust 2009, wo ich meinen ersten Flug mit einer Cessna 152 gemacht habe. Damit meine ich, dass ich zum ersten Mal selbst ein Flugzeug gesteuert habe &#8211; vom Start bis zur Landung. Nun, ich denke, mein Fluglehrer hat hier und da sicher mal nachgeholfen, hat es mich aber nicht wirklich merken lassen. Mit dem Funk oder der Flughöhe hatte ich nicht viel zu tun, er hat gefunkt und mir gesagt, wie hoch ich gehen soll, um eine saubere Platzrunde zu fliegen. Geflogen bin ich übrigens bei einer netten Gelegenheit in Cleveland, d.h. der Flugplatz ist dort in der Nähe. Interessanterweise konnte ich durchaus einen guten Bezug zum Microsoft Flugsimulator X herstellen, den ich durchaus intensiver nutze &#8211; sofern die Zeit dafür ist. Auch ein Stall, d.h. einen Strömingsabriss habe ich sowohl mit der Cessna 152 live wie auch mit einer Cessna 172 im &#8220;Flusi&#8221; getestet. Fazit: Tut beides, aber die Grafik ist in der Realität bedeutend besser <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><a href="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/CIMG1502.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-70" title="Im Cockpit" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/CIMG1502-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Das andere Ende der Welt mit eigenen Augen sehen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 02:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir Jungs sind ja schon recht technikverliebt. Ein GPS-Empfaenger kann da schon fuer Stunden Spass machen. Einfach mal die Zahlen der Laengen- und Breitengrade vertauschen und schauen, wo man denn nun ist. So richtig spannend ist ja eigentlich dann die Frage: Wie weit kann ich gehen? Also ich meine jetzt wortwoertlich&#8230; Was ist die weiteste Reise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Jungs sind ja schon recht technikverliebt. Ein GPS-Empfaenger kann da schon fuer Stunden Spass machen. Einfach mal die Zahlen der Laengen- und Breitengrade vertauschen und schauen, wo man denn nun ist. So richtig spannend ist ja eigentlich dann die Frage: Wie weit kann ich gehen? Also ich meine jetzt wortwoertlich&#8230; Was ist die weiteste Reise auf Erden, die man machen kann? Die Erde hat rund 40000km Umfang (man moege mir die Ungenauigkeit verzeihen), also kann man offenbar rund 20000km reisen. Aber wo ist das? Das muss letlich jeder fuer seinen Standort selbst bestimmen, denn es gibt nicht DEN Punkt auf der anderen Seite der Erde, er haengt ja unmittelbar mit eigenen Standort zusammen. Gut, ich habe also den kleinen Ort Lohmar bei Koeln als Ausgangspunkt genommen.</p>
<p>Nun koennte ich ein laanges Loch durch die Erde bohren, aber das ist wohl umstaendlicher, als sich 13 Stunden ins Flugzeug nach Singapur zu setzen und dann nochmal ueber 9 Stunden in Richtung Neuseeland zu fliegen.</p>
<p>Aber halt, wo will ich denn eigentlich hin? Der genau entgegengesetzte Punkt ist 180 Grad versetzt zu beiden Achsen. Den kann man also recht leicht bestimmen, wenn man die Koodinaten von seinem Standort kennt. Wenn Du damit nichts anfangen kannst, google doch einfach mal nach Laengen- und Breitengraden. Mein Gegenpunkt auf der Erde befindet sich oestlich vom unteren Zipfel von Neuseeland. Auf gehts (hier auf der Tastatur ist der hier notwendige Apostroph nicht auffindbar).</p>
<p>Dummerweise befindet sich mein Gegenpunkt, also das andere Ende der Welt, im Wasser. Klar, dass es keine einfache Reise werden sollte&#8230; Also musste ich nach dem Flieger (oder eher im Plural gesprochen &#8220;den Fliegern&#8221;) nochmal umsteigen, also ab aufs Expeditionsschiff.</p>
<p>Die Reise geht von Auckland weiter runter (heisst: suedlich) an Christchurch vorbei und ich bin immer bewaffnet mit meinem GPS. 18400km von meiner Heimat entfernt, das ist schonmal nicht schlecht. Der Zaehler geht weiter und weiter nach oben.</p>
<div id="attachment_64" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-64" title="DSC00001" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/DSC00001-300x168.jpg" alt="Bild vom anderen Ende der Welt" width="300" height="168" /><p class="wp-caption-text">Bild vom anderen Ende der Welt</p></div>
<p>Gestern Morgen um 5:30 Uhr (in Deutschland war es 17:30 Uhr, denn die Uhrzeit ist ja auch komplett verdreht) ist es dann passiert: Ich war angekommen! Das ist also das Ende der Welt! Und es sieht fantastisch aus. Da mein Ende der Welt ja im Wasser liegt, gibt es hier nicht viele Baeume usw. zu sehen, aber es war schon schoen zu wissen, dass Deutschland nun, naja, unter mir liegt. Allein dieses Gefuehl war es wert <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Jetzt, ueber einen Tag spaeter, sitze ich hier an einem fremden Computer (offenbar mit US-Tastatur) an einer Satellitenverbindung und tippe diese Zeilen ein. Bald werde ich wieder die viele Stunden im Flieger sitzen und mir denken, dass ausser Astronauten niemand jemals eine weitere Reise (von der Entfernung gesehen) machen kann als ich. Wow. Zugleich ist das allerdings auch traurig, denn auch ich kann jetzt keine laengere Reise mehr machen. Aber wie schoen ist es doch, dass nicht allein die Entfernung zaehlt. Fuer naechstes Jahr habe ich bereits eine andere Reise geplant, die ist nicht so weit, aber sicher auch schoen.</p>
<p>Wenn jetzt jemand denkt: Ja wie, ist der da hingefahren, um das Wasser anzuglotzen? Nun, warum eigentlich nicht. Es gibt so viele verrueckte Dinge, die man tun kann. Und das war sicherlich nicht das letzte Mal <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Gruss<br />
Rolf</p>
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		<title>Kickern mit den Weltmeistern!</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 21:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Spaß ohne Ende. Das kann ich wohl als Resumee des gerade zu Ende gehenden Wochenendes nennen. Wir haben uns die Seele aus dem Leib gekickert und nicht nur das, wir hatten darüberhinaus noch leckeres Essen, viel Spaß, eben das volle Programm: Wellnessurlaub für Männer. Aber fangen wir doch ganz vorn an. Es begab sich vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-51" title="Thierry, Oktay, Rolf, Thomas" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/CIMG1598-300x225.jpg" alt="Thierry, Oktay, Rolf, Thomas" width="300" height="225" />Spaß ohne Ende. Das kann ich wohl als Resumee des gerade zu Ende gehenden Wochenendes nennen. Wir haben uns die Seele aus dem Leib gekickert und nicht nur das, wir hatten darüberhinaus noch leckeres Essen, viel Spaß, eben das volle Programm: Wellnessurlaub für Männer. Aber fangen wir doch ganz vorn an.</p>
<p>Es begab sich vor langer langer Zeit, also sagen wir vor rund 9 Monaten, dass ich ein schönes Geburtstagsgeschenk für einen wirklich guten Kumpel suchte. Von ihm kam übrigens die Idee mit dem <a href="http://www.winterscheidt.de/blog/?p=19" target="_blank">Paintball</a>, das er mir seinerzeit schenkte. Nun, er hat seit wirklich langer Zeit einen Kicker bei sich im Keller, so kam mir die Idee, dass wir uns mal kickertechnisch verbessern könnten. Also suchte ich und fand: Ein komplettes Kickerwochenende mit den Weltmeistern Oktay Mann und Thierry Müller. Quasi das Beste vom Besten, so will ich das <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wir reisten also Samstag die rund 380 km vom Raum Köln in den Stuttgarter Raum an. So gegen 9 Uhr ging es los und 12:30 Uhr waren wir da. Der Start des Events war mit 13 Uhr so human angelegt, dass eine Vorübernachtung nicht notwendig wurde. Also waren wir ganz relaxed, als wir mit unseren Taschen (die nicht nur voller Wechselklamotten, sondern auch voller Erwartungen waren) vor dem <a href="http://www.hotel-schoenbuch.de/" target="_blank">4-Sterne-Hotel Schönbuch</a> standen. Offenbar wurde für uns die beste Suite gebucht, ein Doppelzimmer mit zwei Zimmern, so konnte Thomas mir in der Nacht auch nicht die Decke wegzupfen &#8211; ich hatte mein eigenes Schlafzimmer. Um 13 Uhr ging es dann endlich los. Wir waren hier, um zu kickern, kickern, kickern. Und vor Allem: Spaß haben. Wir betreiben das Kickern nicht als Hochleistungssport, sind nichtmal Kneipenkickerer, aber das war überhaupt nicht schlimm. Die Seminarteilnehmer (waren es 14?) waren allesamt prima drauf, es gab nicht einen, der &#8220;komisch&#8221; war. Oktay erläuterte dann in einer &#8220;Präse&#8221;, auf was man besonders beim Kickern achten muss. Ich werde mich hüten, genau zu schreiben, was er gesagt hat, denn hiermit habe ich durchaus einige &#8220;Trickse&#8221; gelernt, wie Thomas es gern nennt. Eigentlich sind es ja gar keine Tricks, sondern &#8220;nur&#8221; sauberes Spielen. Und das brauche ich auch, um weniger krabbeln / kriechen / unter dem Tisch durchhuschen zu müssen, da ich vorhabe, nicht mehr (so oft) zu Null zu verlieren. Krabbeln muss man nämlich, wenn man kein einziges Tor schießt. Apropos krabbeln&#8230;</p>
<p><strong>Das große Krabbeln</strong></p>
<p>Wie man sich wohl vorstellen kann, ist es besonders reizvoll, wenn Weltmeister des Tischfußballs auch mal krabbeln müssen. Dieses Erlebnis durfte ich teilen: Ich habe den Weltmeister Thierry Müller beim Kickern krabbeln lassen! Nun, die ganze Wahrheit ist allerdings, dass ich nicht gegen, sondern mit ihm gespielt habe und damit ebenfalls den beschwerlichen Weg unter den Kicker durch genommen habe. Naja, ich weiß nun nicht genau, warum wir eigentlich verloren haben &#8211; an mir kann es kaum gelegen haben <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Was solls, ich bin noch nie unter so großem Gegröhle und Gejohle gekrabbelt wie hier. Man meinte fast, angefeuert zu werden. Na, wer den Spott hat&#8230; Im Laufe des sehr spät werdenden Abends wurde auch Oktay nicht verschont und es begab sich, dass auch er sich nochmal die extra für Thierry unter dem Kicker aufgehängte Speisekarte ansehen konnte &#8211; kaum auszudenken, wenn Oktay verhungert wäre, weil er sich diese nicht hätte ansehen können <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Und sonst?</strong></p>
<p>Die gelassene Stimmung wurde gepaart mit großem Fleiß und hilfreichen Tipps durch die Weltmeister. Wir waren ja schließlich nicht zum Spaß hier <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Bälle &#8220;antucken&#8221;, schieben, ziehen, legen, schießen. Und immer dran denken: &#8220;Ah Be Ceh&#8221;. Ja, Oktay, ich kann aber nur C. Am Rest arbeite ich gerade. So nach und nach ging es aber immer besser.</p>
<p>Gerade, wenn ich dachte, dass ich Kaffeedurst bekommen könnte, wurde gerade Kaffee, gepaart mit einigen Leckereien gebracht. Was für ein Timing. Und als ich so langsam Hunger bekam, gab es die Ansage &#8220;In 5 Minuten gibt&#8217;s Essen!&#8221;. Ja Mami. Dabei muss ich sagen, dass im südlicheren Raum von Deutschland offenbar deutlich mehr Wert auf Essensqualität gesetzt wird. Es war einfach himmlisch lecker. Wir suchten uns vorab eines der Gerichte aus und wurden nicht enttäuscht. Das zog sich über das nächste Frühstück bis zum letzten Dinner (Reh auf, sorry &#8220;an&#8221; brauner Soße, mit Preiselbeeren und Klößen &#8211; jetzt hab ich&#8217;s wahrscheinlich nur halb so schön ausgedrückt, wie es geschmeckt hat).</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ja, was bekommt man also für&#8217;s Geld bei Oktay und Thierry? Ein Kickerwochenende für absolute Beginner und auch für Fortgeschrittene. Und man ahnt nicht, wie sehr man sich im Niveau nach oben verschätzen kann. Selbst jemand, der wirklich nur Hobbyspieler ist und ein tolles, außergewöhnliches Wochenende haben will, findet bei Oktay und Thierry eine schöne Möglichkeit, das mal zu tun. Ich weiß garnicht genau, was mir das Wichtigste gewesen ist. Spaß stand sicherlich an vorderster Stelle, ich wollte aber auch etwas lernen. Beides habe ich wohl ziemlich gut getroffen, weder das Eine noch das Andere kamen zu kurz. Schon heute (Sonntag) beim Frühstück, das mit 9:30 Uhr prima getimed wurde, nachdem der Kicker von der Nacht noch warm war, hielten wir uns die Bäuche vor Lachen. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich wohl wirklich meine Grundlagen erfolgreichen kickerns gelernt habe, nun muss ich sie nur noch üben, üben, üben &#8211; ich weiß ja jetzt, wie man es richtig macht.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-52" title="Kickerwochenende" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/CIMG1596-300x225.jpg" alt="Kickerwochenende" width="300" height="225" />Daher möchte ich allen Beteiligten meinen Dank aussprechen. Nicht nur Thierry und Oktay haben alles gegeben, auch die Teilnehmer haben sich untereinander geholfen, gelernt und viel Spaß gehabt. Vielen Dank an Euch für ein Erlebniswochenende, das ich gern mal wiederholen werde.</p>
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		<title>Fliegen, auch ohne Flugzeug!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 14:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ein Knaller! Vor einigen Tagen wurde ich zu einem Event berufen. Ich bekam eine Mail von, nennen wir ihn mal Bob, obwohl er eigentlich Andreas heißt. Und schwupp war ich im Indoor Skydiving Park in Bottrop. Dort kann man in einer rund 4m breiten Röhre so tun, als ob man gerade aus einem Flugzeug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ein Knaller! Vor einigen Tagen wurde ich zu einem Event berufen. Ich bekam eine Mail von, nennen wir ihn mal Bob, obwohl er eigentlich Andreas heißt. Und schwupp war ich im <a title="Indoor Skydiving" href="http://www.indoor-skydiving.com" target="_blank">Indoor Skydiving Park</a> in Bottrop. Dort kann man in einer rund 4m breiten Röhre so tun, als ob man gerade aus einem Flugzeug oder einen Wolkenkratzer runterfällt. Für s=1/2*g*t² setzen wir hier einfach s (die Strecke) immer wieder neu und tatsächlich, es klappt. Oder einfacher ausgedrückt: Kommt der Berg nicht zum Propheten&#8230; In diesem Fall (ha, welch ein Wortwitz) fällt der Fallschirmspringer also nicht nach unten, sondern alles um ihn herum (nur mal vereinfacht) geht nach oben und zwar mit ordentlich Schmackes, also gut 200 km/h. Das, was ich also runterfallen würde, fällt die Luft nun rauf. Obengenannte Formel berücksichtigt natürlich die Luft nicht, aber es war trotzdem mal schön, damit anzugeben <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Wie geht das denn nun?</strong></p>
<p>Eigentlich ist <a title="Bodyflying" href="http://www.geschenke-vergleichen.de/fliegen/skydiving-im-windkanal-bodyflying/" target="_blank">Bodyflying</a> eine simple Sache. Man kommt also in eine Röhre, nennen wir sie mal geheimnisvoll &#8220;the chamber&#8221;, die Luft von unten (und da geht&#8217;s tief runter) pustet, so mit 200 km/h etwa. Also lässt man sich nun einfach fallen. Fairerweise mus sich sagen, dass es zwar tatsächlich 35m runtergeht, aber dennoch ein Stahlnetz am Boden ist, also alles harmlos. Nun, auf diesem Luftstrom kann man dann schweben, so als würde man tatsächlich fallschirmspringen. Das wissen auch die Fallschirmspringer und so zeigte uns Bob (s.o.) dann auch gleich mal ein paar artistische Einlagen. Saubere Sache! Ich habe es dann vorgezogen (es ist immer nur einer in der Kammer), meine Zeit dafür zu nutzen, überhaupt erstmal in der Luft zu bleiben und zudem nicht wie ein altes Kaugummi oben ausgespuckt zu werden. Das würde aber eh nur passieren, wenn der Wächter nebenan die Puste auf 270km/h erhöht hätte <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Nun, alles in allem eine tolle Sache und ein tolles Erlebnis&#8230;</p>
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		<title>Halbmarathon 4.10.2009 in 2:08:54</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 17:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschafft! Nach dem 10km-Lauf von Brauweiler im August habe ich nun, zumindest vorläufig, das Ende der Fahnenstange mit dem Halbmarathon in 2 Stunden, 8 Minuten und 54 Sekunden erreicht. Mein Projekt &#8220;Sport für Rolf&#8221; ist damit beendet. Ich werde sicherlich weitermachen mit dem Laufen, da gibt es eine schöne 12km-Strecke, die man an einem sonnigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-42" title="halbmarathon2009" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/halbmarathon2009-219x300.jpg" alt="halbmarathon2009" width="219" height="300" />Geschafft! Nach dem 10km-Lauf von Brauweiler im August habe ich nun, zumindest vorläufig, das Ende der Fahnenstange mit dem Halbmarathon in 2 Stunden, 8 Minuten und 54 Sekunden erreicht. Mein Projekt &#8220;Sport für Rolf&#8221; ist damit beendet. Ich werde sicherlich weitermachen mit dem Laufen, da gibt es eine schöne 12km-Strecke, die man an einem sonnigen Sonntag prima laufen kann. Mehr muss aber nicht sein. Zumindest derzeit habe ich keine Ambitionen, einen ganzen Marathon zu laufen. Wahrscheinlich ist das auch nicht gut für die Gelenke und den Rest des Körpers. Mit meiner Zeit bin ich als ehemals Unsportlicher schon sehr zufrieden, wollte ich doch eigentlich nur vor dem Kehrwagen im Ziel sein, mehr nicht.</p>
<p>Vielen Dank an dieser Stelle nochmal meinen &#8220;Mitläufern&#8221;, insbesondere Hye-Jin, die mich etliche Kilometer auf meinem schweren Weg durch die Kölner Innenstadt begleitet hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>10km-Abteilauf in einer Stunde: Lauf, Forrest!</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 18:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am 23.8.2009 definiere ich mich selbst nicht mehr als unsportlich. Noch vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich mal 10 km in gut einer Stunde (genau 1:00:57) laufen würde. Das entspricht (leg Deinen Taschenrechner weg) ziemlich genau 10km/h im Schnitt. Bei meinen Trainings lag ich Anfangs bei 6 km/h, später dann bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-36" title="ABteilauf 2009 - 10km" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/abteilauf10km-212x300.jpg" alt="ABteilauf 2009 - 10km" width="212" height="300" />Heute, am 23.8.2009 definiere ich mich selbst nicht mehr als unsportlich. Noch vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich mal 10 km in gut einer Stunde (genau 1:00:57) laufen würde. Das entspricht (leg Deinen Taschenrechner weg) ziemlich genau 10km/h im Schnitt. Bei meinen Trainings lag ich Anfangs bei 6 km/h, später dann bei 8 bis 8,5. Streng nach Plan gelaufen, hoffte ich, dass sich meine körperliche Fitness irgendwie mal für diese Quälerei bedanken würde &#8211; das tut sie offenbar jetzt (jippie!).</p>
<p>In meinem Alter (ich gehe hart auf die 40 zu) muss man sich schonmal Gedanken machen, ob das Training mit Bier und Steaks die richtige Vorgehensweise ist, um einen Astralkörper zu bekommen. Nun, staffe Haut ist damit auf jeden Fall garantiert. Allerdings recht viel straffe Haut und irgendwie verdammt kugelförmig. Um meiner Plautze mal etwas Einhalt zu gebieten, fing ich schon etwas früher mit dem Joggen an (ich berichtete), aber das war mehr so lala. 10km in der Woche machen eher einen Waschbär- als einen Waschbrettbauch. Von letzterem bin ich zwar immer noch ein Viertelstündchen entfernt, aber das muss ich Euch ja nicht gleich erzählen.</p>
<p>Letztlich möchte ich mich bei den Organisatoren und (hehe, cooles Wort) &#8220;Mitläufern&#8221; bedanken, denn ohne die Gemeinschaft wäre ich sicherlich nicht so weit gekommen. Schauen wir mal, ich glaube da geht noch mehr&#8230; <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>10 Jahre Sciroccoforum</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 17:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich im August 1999 ein wenig im Internet herumprogrammierte, ahnte ich nicht, welch weitreichende Konsequenzen das haben würde. Nun ist das Sciroccoforum 10 Jahre alt und das musste einfach gefeiert werden. Über 6000 Menschen und über 700000 Beiträge, das ist schon eine Menge. Aber ein persönliches Treffen toppt jedes Posting im Internet. Also Location [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-32" title="Lass es blinken..." src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/blinker-300x225.jpg" alt="Lass es blinken..." width="300" height="225" /></p>
<p>Als ich im August 1999 ein wenig im Internet herumprogrammierte, ahnte ich nicht, welch weitreichende Konsequenzen das haben würde. Nun ist das Sciroccoforum 10 Jahre alt und das musste einfach gefeiert werden. Über 6000 Menschen und über 700000 Beiträge, das ist schon eine Menge. Aber ein persönliches Treffen toppt jedes Posting im Internet. Also Location gesucht. Nürburgring, das ist doch mal stilecht. Das Sciroccoforum stand hinter mir, sonst hätte das alles nicht geklappt. Der Tacho zeigte 380 Leute, als die Nadel abbrach. Gerechnet hatte ich zuletzt mit &#8220;so um die 250&#8243;. Aber es war auch gut gesorgt mit Musik, Bierwagen, Zelt und natürlich der Location selbst. Das mit dem Essen hat in meiner Planung nicht mehr so ganz geklappt, aber da hatte ich die Rechnung ohne das Forum gemacht: Es gab Samstag und Sonntag Brötchen und die User aus dem Forum hatten ihr Grillgut auf den von Sciroccopeet aufgestellten großen Grill geworfen. Einige Steaks und Würste wurden dann von den Besitzern gesponsert, satt wurde mal allemal, auch ohne eigenes Grillgut. Durch Spenden konnte ich dem Fest noch eine besondere Note geben. Es gab für geraume Zeit Freibier und eben der DJ konnte dadurch bezahlt werden. Wow, Leute, das war mal wieder eine runde Aktion. Da zeigt sich in solchen Events, dass wir am gleichen Stang ziehen und dass ich wirklich superstolz auf die Sciroccoforum-User sein kann. Danke!</p>
<p>Rolf</p>
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		<title>Painball &#8211; schön, wenn der Schmerz nachlässt!</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 14:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen habe ich mein Geburtstagsgeschenk einlösen dürfen, das ich von einem Freund erhielt. Irgendwie hatte ich wohl mal das Thema Paintball angeschnitten, allerdings noch deutlich vor der Frage, ob es verboten werden soll. Kennste nicht, machste nicht &#8211; so bin ich nicht. Was ist der Hype um Paintball? Und gerade nach der Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich mein Geburtstagsgeschenk einlösen dürfen, das ich von einem Freund erhielt. Irgendwie hatte ich wohl mal das Thema Paintball angeschnitten, allerdings noch deutlich vor der Frage, ob es verboten werden soll. Kennste nicht, machste nicht &#8211; so bin ich nicht. Was ist der Hype um Paintball? Und gerade nach der Frage des Verbots &#8211; ist das wirklich so schlimm? Treffen sich da die Schlächter der Nation zum gemeinsamen Gemetzel? Ich wollte es ausprobieren und ging sowas von naiv an die Sache ran&#8230;</p>
<p>Eines Samstags im Baumarkt. Rolf steht kurzärmlich mit Jeans vor dem Verkäufer. &#8220;Also das ist so, ich brauch noch ne Jacke oder sowas, wir wollen <a title="Paintball spielen" href="http://www.geschenke-vergleichen.de/action/paintball-spielen/" target="_blank">Paintball spielen</a>&#8220;. Sicher, der Verkäufer, der an seinem 8-Stunden-Tag mehr als 462 Paintballausrüstungen verkauft, war wohl nur schlecht drauf. Er riet mir, vielleicht doch auf Hausmeistertätigkeiten umzuschwenken und hatte gleich die passende blaue, wenn auch dünne, Jacke in der Hand. &#8220;Sowas?&#8221;. Ja, keine Ahnung, aber ich nehms mal, kost&#8217; ja nur 9,90. Und kommt wahrscheinlich eh heute abend angereichert von außen um Farbe aus aufgeplatzten Farbkugeln in den Müll gehen. Nun ja, keiner sagt, Paintwall wäre günstig.</p>
<p>Dieser Kittel sollte n<img class="alignleft size-medium wp-image-20" title="Häschen in der Grube..." src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/paintball1-300x210.jpg" alt="Häschen in der Grube..." width="300" height="210" />och eine recht entscheidende Rolle spielen. Zudem gabs noch ein Paar Gartenhandschuhe, denn aus Youtube weiß ich, dass es ohne Handschuhe ganz schön weh tut, wenn da so ein Farbdings auf die Finger kommt. Passt! Also ab in den Kittel und dann ins Nirvana, wo sich die Paintballer treffen &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes&#8230;</p>
<p>Wir hatten wohl beide etwas Muffensausen, als ich wir auf dem Platz ankamen. Es ist ein recht abgelegener Platz, so irgendwie hinter einem Busbahnhof versteckt. Also raus aus dem Auto, die &#8220;Kampfausrüstung&#8221; (also meinen Blaumann und die Gartenhandschuhe) ausgepackt und ab zur Kasse. Ja, zweimal das dicke Paket mit Weste, Halsschutz, Maske und natürlich dem Markierer. Gewehr trifft es vielleicht eher als Markierer, aber sei&#8217;s drum. Wir wollen es jetzt wissen.</p>
<p>Auf dem eigentlichen Schießgelände (wie soll ich&#8217;s ausdrücken..) ist Maskenpflicht. Wer hier seine Maske auch nur kurz auszieht, der bekommt gleich nen Rüffel. Zu groß die Gefahr, dass in dem Moment eine Farbkugel ins Gesicht schmettert. Da hilft&#8217;s auch nicht zu wissen, dass da Lebensmittelfarbe drin ist. Ich bekomme ja auch nicht gern Gummibärchen mit 100 km/h in die Fresse, auch wenn ich sie sonst gern mag.  Insgesamt zerstört es aber schon hier ein wenig von dem Brutalo-Image. Den ganzen Tag rumballern, aber bitte nicht ernsthaft verletzen. Hmm, klingt eigentlich ganz gut. Mein Puls geht runter. Wird ja schon.</p>
<p>Beim ersten Spiel ist es erstmal voll lustig. Wir stehen auf der einen Seite und zwischen und sind Bretterbuden und eben Gelände. Auf der anderen Seite die Gegner. Wir wollen also die Fahne der Gegner holen. Diese steckt auf einem Mast. Nunja, freiwillig werden sie uns die Fahne wohl nicht geben. Unser Plan: Wir haben Waffen (also nur quasi, es sind ja Markierer)! Schlau, was? Dummerweise hat die gegnerische Mannschaft die auch. Auf los gehts los und ich wetze zusammen mit meinem Kumpel, der mir das hier eingebrockt hat, auf die ganz linke Seite hinter eine größere Bretterbude. Der Hausmeister mit Blaumann und Gartenhandschuhen und Darth Vader (ich komme später noch drauf, warum), sitzen nun also hinter der schützenden Bretterwand. Niemand hat sie gesehen. Jetzt erstmal ein Frühstück. Bamm, bamm, bamm, fliegt auch schon die zu Kugeln verpackte Lebensmittelfarbe an die Bretterwand. Nach höflichem Anklopfen hört sich das allerdings nicht an. &#8220;Biste bereit?&#8221;. &#8220;Ich bin bereit geboren worden, Sir&#8221;. Alles klar, das wollte ich hören. Feuer frei! Wir ballern aus Öffnungen! Stopp, hier muss ich präzisieren, um Missverständnissen vorzubeugen: Wir feuern aus unseren Markierern die schleimgrünen Bällchen raus und merken schnell, dass Ballistik hier eine wesentliche Rolle spielt. Unsere Markierer schaffen über kurze Distanzen zwar eine gerade Flugbahn, aber so über 50m bis zum Ende des feindlichen Territoriums muss man dann doch die Flinte ein wenig höher halten, so dass die grün gefärbte Majo-Portion in einer wunderschönen Flugbahn hinten ankommt. Leider nur am Bretterzaun der Gegner. Diese haben jedoch offenbar für die schöne Flugbahn meiner Kugel keine Augen und ballern lieber aus vollen Rohren auf den nur leicht bekleideten Hausmeister mit den Gartenhandschuhen. Dammich tut das weh! Au! Au! Aufhören! Scheiße, der Kittel ist wohl doch was zu dünn. Das gibt ein paar schöne blaue Flecken. Jetzt erstmal raus hier. Hand heben und langsam rausgehen, hat man uns gesagt &#8211; es geht tatsächlich.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-24" title="Treffer, versenkt. Tschö Kumpel!" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/paintball2-300x218.jpg" alt="Treffer, versenkt. Tschö Kumpel!" width="300" height="218" />Mein Kumpel, aka Darth Vader (siehe links die Maske), hat es dann beim nächsten Spiel schnell erwischt. Schnell zeigt er im Vorbeigehen dem Filmemann, wo bald ein blauer Fleck entsteht. Und er kommt, definitiv. Also der blaue Fleck, meine ich.</p>
<p>So ist es nunmal, ein Treffer und Du bist raus. Will man hier den Bezug zur Realität, also dem echten Krieg, dann schockiert mich da mehr, als dass es den Thrill bringt. Wäre ich wirklich in einer Schlacht, ich hätte ich nicht mal 5 Minuten überlebt. Wenn einem dann zusammengekauert hinter dem Bretterzaun auf einmal solche Gedanken kommen, dann ist das schon echt schockierend. Wir müssen sich die Leute im echten Krieg fühlen, wenn sie nicht nach dem Volltreffer die Hand heben, rausgehen und bei Cola und Fritten die blauen Flecken zählen?</p>
<p>Insofern kann ich keinesfalls sagen, dass mich das angespornt hat, mit Waffen auf Menschen zu schießen. Ich will überhaupt nicht mit echten Waffen schießen, bin nichtmal Jäger oder sowas.</p>
<p>Das Spiel geht so nach 15 Minuten dem Ende zu, mehr braucht es nicht, um den Gegner auszulöschen (ich glaube &#8220;wir&#8221; hatten gewonnen). Danach werden die Markierer und Masken geputzt und bei unserem Wetter (ca. 30 Grad im Schatten, Sonne) löst man sich dann auch schnell von Halsschutz, Weste und der Maske. Viel zu warm, poah. Klar, der Hausmeisterkittel muss auch wieder runter. So im T-Shirt ist es schon angenehmer. Noch ein wenig Schnüss jeschwad, wie der Kölner sagt, d.h. mit anderen kommuniziert und raus geht es wieder. Diesmal ein anderes Spiel, gleiches Prinzip. Abballern und abgeballert werden. Hand heben und raus bist Du.</p>
<p>Insgesamt schon eine witzige Sache, die durch die Angst vor blauen Flecken noch etwas angeheizt wird. Wiederholungsfaktor? Gering, würde ich sagen. Es war mal interessant, aber ich glaube, ich find emich eher im Kickern wieder, als im Paintballen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-25" title="Versteck Dich, Hausmeister!" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/paintball3-300x198.jpg" alt="Versteck Dich, Hausmeister!" width="300" height="198" />Ist Paintball nun etwas für Fanatiker? Nun, wie sieht es im Vergleich mit Alkohol und Alkoholikern aus? Die Dosis macht das Gift. Sicherlich kann man mit etwas Fantasie ebenso wie bei den Computerspielen auch hier seinen geistigen Verfehlungen Zündstoff geben. Immerhin wird mit was auch immer auf Menschen geschossen &#8211; oder eben markiert. Hätte es neben blauen Flecken ernsthaftere Verletzungen geben können, hätte ich nie geschossen. Spaß ja &#8211; aber dabei solls auch bleiben. Auch bei den Gegnern.</p>
<p>Eine Schlüsselszene kam auf, als wir unser Fort verteidigen sollten. Warum auch immer blieben von unserer Truppe nur wir beiden Anfänger übrig. Wir merkten natürlich nichts und wurden eingekreist. Letztlich schossen unsere Gegner auf uns und das war&#8217;s. Ganz normales Spiel. Aber ein Mädel (ja, das machen nicht nur Kerle) sagte uns &#8220;Na, ich hätte Euch mit dem Markierer auf kürzester Distanz eins auf den Schädel geben können &#8211; also habe ich aus wesentlich weiterer Entfernung auf die Beine geschossen&#8221;. Nette Geste, denn aus kurzer Distanz wäre die Beule doch etwas größer geworden, denke ich mal. Der Umstand, dass sie uns nicht verletzen oder nach dem Umständen entsprechend zu große blaue Flecken anzun wollte, zeigt doch, dass wir es hier mit doch vernünftigeren Leuten zu tun gehabt haben und nicht mit brutalen Bestien, die es gern gesehen hätten, wenn wir geblutet hätten&#8230;</p>
<p>Letztlich hielt sich die Pain(t)ballsession noch rund 2 Wochen, danach verschwanden die blauen, gelben und sonstigen Flecken. Auch der Hausmeisterkittel, durch den ich wohl so gut zu sehen war, als hätte ich eine Warnweste angehabt, flog in den Müll. Die Handschuhe kann ich ja noch für die Gartenarbeit gebrauchen. Mir reicht&#8217;s auf jeden Fall erstmal mit Paintball, es war aber mal interessant zu erleben.</p>
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		<title>Mit dem Taxi auf die Nordschleife</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Grüne Wiesen, ein Hauch duftender Natur, das leise Singen der Vögel &#8211; all das habe ich beim Joggen. Auch wenn wir heute von der grünen Hölle sprechen, liegt die Betonung eher auf dem letzteren Wort. Mit sage und schreibe 507 PS (für die unter 30-jährigen: 373 kW) ging es vor Kurzem über den Nürburgring. Thomas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13" class="wp-caption aligncenter" style="width: 275px"><img class="size-full wp-image-13" title="taxibitte" src="http://www.winterscheidt.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/taxibitte.jpg" alt="Taxi bitte!" width="265" height="62" /><p class="wp-caption-text">Taxi bitte!</p></div>
<p>Grüne Wiesen, ein Hauch duftender Natur, das leise Singen der Vögel &#8211; all das habe ich beim Joggen. Auch wenn wir heute von der grünen Hölle sprechen, liegt die Betonung eher auf dem letzteren Wort. Mit sage und schreibe 507 PS (für die unter 30-jährigen: 373 kW) ging es vor Kurzem über den Nürburgring. Thomas und Olli hatten nichts Besseres zu tun, als mich bei diesem Ritt mitzunehmen, vielen Dank nochmal! Es lässt sich kaum in Worte als vielmehr in Sitze drücken, was da mit unseren bislang ungeschundenen Körpern passiert ist. Über 500 PS drücken dann doch recht angenehm in den Sitz und man ist sofort geneigt, bei der nächsten Gelegenheit einen Tomatensaft bei der Stewardess zu bestellen. Glaubt man, dass man mit einem BMW M5 nicht abheben kann, wird man bei der nächsten Geraden mit Hubbel eines besseren belehrt. Wohl dem, der sich vorher nur mit einem Kaffee begnügt hat, das Brötchen hätte er nochmals essen können.</p>
<p>Nein, nicht dass nun der Eindruck entsteht, dass der BMW unkomfortable sei, im Gegenteil. Als alter Sciroccofahrer mit eigenem <a title="Königsrocco" href="http://www.koenigsrocco.de/blog">Königsrocco</a> weiß ich natürlich um 60 mm oder zu meiner ausklingenden Jugendzeit auch um 80 mm &#8220;tiefer&#8221;. Das hier ist anders. Es sitzt sich eigentlich schon zu bequem. Wer über die Nordschleife jagt und 911er (echt jetzt) auf den Parkstreifen verweist, der erwartet nicht, bequem wie ein Sesselpubser zu sitzen. Das muss rütteln, rattern und quietschen. Naja, letzteres hat Jürgen, unser Kommandant am Schiff, aber nicht zu wenig gemacht. Nein, nicht er quietschte <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Es waren die Reifen, die unentwegt den Halt auf dem Asphalt suchten. Das wusste aber Jürgen gut zu verhindern und brachte uns bei 200 km/h so in die erste Kurve, dass ich bequem gerade aus dem Seitenfenster schauen konnte, wie die Streckenführung weiterging. Ehrlich gesagt, hatte ich bei der ersten Kurve noch gedacht, dass er da das Ruder zu weit rumgerissen hat und wir gleich in der Böschung landen.</p>
<p>In der nächsten Zehntelsekunde kurbelte er teilnahmslos den Lenker so wie beim Einparken voll in die gewünshcte Richtung, also so wie ich beim Einparken, nur eben mit 200 km/h in der Kurve und mit mindestens zwei quetschenden Reifen. Er überlegte sich sicherlich gerade, was es denn abends für ein Essen geben würde. Nun gut, an Essen habe ich jetzt gerade nicht gedacht. Mit stoischer Ruhe kurbelte er, was da Zeug hielt. Also ganz ehrlich: Er hätte ruhig nervöser sein können. So mancher Taxifahrer steht mit mehr Adrenalin an der Ampel als unser Jürgen im querstehenden M5 auf der Nordschleife.  Bei 200 wohlgemerkt. Überhaupt ist das &#8220;sliden&#8221;, also das Übersteuern in der Kurve ja was für Ohren und auch ein Erlebnis, aber wie beim Kartfahren auch, macht man damit nicht gerade mehr Geschwindigkeit. Egal, wir hatten es ja nur eilig, weil wir in die Kurven fliegen wollten, die Fahrt musste ja nicht so schnell enden <img src='http://www.winterscheidt.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . In den nächsten Kurven war mir schon klar, dass alles sein würde, wie es sein sollte: Jürgen kurbelte mit einer Hektik, als würde er gleich einschlafen und wir saßen quietschend, also analog den Reifen, dabei und machten damit seine nicht vorhandene Aufregung wieder wett.</p>
<p>Bei 21,7 Litern Verbrauch ist auch der Tank vom M5 mal leer und wir drehten noch eine Extrarunde: Zur Tankstelle. Erst wollte ich aufschreien, als Jürgen die Nordschleife verließ und auf die &#8220;echte&#8221; Strae fuhr. Ja, darf der dass denn? Ja, er darf. Ist ja nur ein Auto. Sogar angemeldet. Also fuhren wir tanken und selbst das war beeindruckend: Mit 50 km/h über die Straßen cruisen, das entlockte mir ein staunendes &#8220;Das geht ja auch!&#8221;. Und in der Tat war auch der Ausflug zur Tankstelle schön.</p>
<p>Insgesamt ein atemberaubendes Erlebnis und ich bin sehr froh, dass ich das mal mitmachen durfte. Selbst möchte ich garnicht mehr über die Nordschleife fahren, zu viele Leute habe ich während der Runde in den Planken gesehen, zu wenig Spaß dürfte eine solche Fahrt mit viel weniger Leistung machen. Das überlasse ich dann doch lieber den Experten. Jeder hat eben so seine eigenen Skills und ich würde mir nicht anmaßen, gegen Jürgen antreten zu können.</p>
<p>Gruß</p>
<p>Rolf</p>
<p>P.S: Aber nichts dem <a href="http://www.koenigsrocco.de/blog">Königsrocco</a> sagen, der könnte dann beleidigt sein.</p>
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